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Medieninformation - Monatsvorschau März 2026

In dieser Medieninformation finden Sie Ankündigungen der Hauptverhandlungstermine der Großen Strafkammern (alle Angaben sind ohne Gewähr!).


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Prozessvorschau März 2026


1. Große Strafkammer

1.

AZ. 101 KLs 13/25

Seit 03.02.26

Fortsetzung: 16.03.2026, jeweils um 09:30 Uhr, 30.03., 15.04.2026, jeweils um 13:00 Uhr.

Tatort: u.a. Rosengarten

Tatzeit: November 2022 bis März 2025

Tatvorwurf: u.a. Urkundenfälschung, Anstiftung zur Brandstiftung, Geldwäsche

Die 1. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen eine 62-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 33 und 26 Jahren fort. Dem 33-jährigen Angeklagten werden insgesamt 358 Straftaten, dem 26-jährigen Angeklagten 49 Straftaten und der 62-jährigen Angeklagten 168 Straftaten zur Last gelegt. Dem 33-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, seit Juli 2022 in 356 Fällen über verschiedene Internetseiten gefälschte öffentliche Urkunden und Bescheinigungen zum Verkauf angeboten und gegen Entgelt hergestellt zu haben. Hierfür soll er sich unter anderem spezielles Papier sowie Stempel beschafft haben. Gegenstand der Fälschungen sollen unter anderem Führungszeugnisse, Teilnahmebescheinigungen an Schulungen sowie Urkunden über die Verleihung von Ehrendoktortiteln gewesen sein. Zudem soll er behördliche Schreiben gefälscht und verwendet haben. Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, eine Polizeibeamtin bedroht und beleidigt zu haben. Nachdem ihm und weiteren Personen wegen der Vorlage gefälschter Zeugnisse die Teilnahme an einer Prüfung zur Teilnahme an Feuerwehreinsätzen versagt worden sein soll, soll er eine bislang unbekannte Person gegen Zahlung eines geringen Geldbetrages dazu veranlasst haben, den Pkw desjenigen in Brand zu setzen, der die Teilnahme verweigert hatte. Das Fahrzeug soll hierbei vollständig ausgebrannt sein.

Dem 26-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, ab November 2022 insgesamt 45 Zahlungen, die der 33- Jährige für die von ihm begangenen Straftaten erhalten haben soll, zu verschleiern. Insoweit soll er vor allem Zahlungen, die der 33-jährige Angeklagte über ein PayPal-Konto erhalten und an ihn weitergeleitet haben soll, u.a. durch Abbuchungen und Abhebungen weiterverschleiert zu haben. In drei Fällen soll er Gelder des 33- jährigen auf sein Konto bei einer Sparkasse weitergeleitet haben. Anschließend soll er die Beträge abgehoben und entweder an die Mitangeklagten weitergegeben oder für sich behalten haben. Auf diese Weise soll die – ihm bekannte – Herkunft der Gelder aus Straftaten verschleiert worden sein. Zudem soll er für eigene Zwecke unter anderem ein gefälschtes Abiturzeugnis sowie eine gefälschte Urkunde über die Verleihung eines Ehrendoktortitels bestellt haben. Ferner soll er in seiner Wohnung eine Elektroimpulswaffe aufbewahrt haben.

Der 62-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, in 168 Fällen Gelder aus den Taten entgegengenommen zu haben. Sie soll diese in bar oder per Überweisung erhalten und teilweise an den 33-jährigen Angeklagten weitergeleitet oder Rechnungen für ihn beglichen haben. Dabei soll ihr bewusst gewesen sein, dass die Gelder aus Straftaten stammten. Als Gegenleistung soll sie Geschenke erhalten haben.

2.

AZ 101 KLs 3/24

Seit 04.02., Fortsetzung 18.03.2026, 07.04.2026, um 09:30 Uhr

Tatort: Rotenburg

Tatzeit: Mai bis Dezember 2016

Tatvorwurf: Rechtsbeugung

Die 1. Große Strafkammer setzt die erneute Hauptverhandlung gegen eine 57 Jahre alte Angeklagte wegen des Vorwurfs der Rechtsbeugung fort. Die Angeklagte soll im Rahmen ihrer Tätigkeit als Betreuungsrichterin am Amtsgericht Rotenburg in der Zeit zwischen Mai 2016 und Dezember 2017 in 15 Fällen vorübergehende und dauerhafte geschlossene Unterbringungen angeordnet haben, ohne die Betroffenen zuvor, wie erforderlich, persönlich anzuhören bzw. diese Anhörung nicht, oder nicht unverzüglich nach der jeweiligen Anordnung, nachgeholt zu haben.

Die 3. Große Strafkammer hatte die Angeklagte mit Urteil vom 06.03.2023 wegen Rechtsbeugung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt. Auf die Revision der Angeklagten hat der Bundesgerichtshof das Urteil aufgehoben und zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an eine andere Kammer des Landgerichts Stade zurückverwiesen.



2. Große Strafkammer

1.

AZ. 205 KLs 3/23

seit: 08.03.24

Fortsetzung: 17.03.2026, 15.04., 04.05., 18.05., 19.05., 26.05., 28.05., 01.06., 15.06., 18.06., 18.08., 25.08., 01.09., 08.09., 15.09., 22.09., 29.09., 06.10., 03.11., 09.11., 17.11., 01.12., 08.12., 15.12.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Buxtehude

Tatzeit: 2002

Tatvorwurf: Mord

Die vier angeklagten Männer (41, 43 und 46 Jahre alt) sollen im August 2002 einen alkoholisierten Mann in die Nähe eines Baggersees in Buxtehude gelockt haben. Dort soll einer der Angeklagten (heute 43 alt) -wie zuvor von allen gemeinsam geplant- dreimal mit einer Waffe in Kopf und Oberkörper des Opfers geschossen und dadurch getötet haben. Das Verfahren wurde zwischenzeitlich gegen den Angeklagten, der das Opfer erschossen haben soll, abgetrennt und gesondert verhandelt (AZ. 201 KLs 3/25). Die Kammer hat diesen Angeklagten wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Angeklagte hat gegen das Urteil Revision eingelegt.

Es handelt sich um einen sogenannten Cold- Case Fall, in dem im Oktober 2023 Anklage erhoben worden ist. Einer der Angeklagten war zu diesem Zeitpunkt noch Heranwachsender.

2.

AZ. 201 KLs 24/22

Seit: 09.01.25

Fortsetzung: 20.03., 09:15 Uhr, 27.03., 12:00 Uhr, 15.04., 13:00 Uhr, 07.05., 09:15 Uhr, 29.05.2026, 13:30 Uhr

Tatort: Buchholz

Tatzeit: Februar bis März 2022

Tatvorwurf: u.a. Handeltreiben mit Betäubungsmitteln

Angeklagt sind drei Angeklagte im Alter zwischen 27- 30 Jahren. Der 28 Jahre alte Angeklagte soll im Februar 2022 Kokain und drei Impfpässe, die einen Nachweis für eine tatsächlich nicht erfolgte Corona- Schutzimpfung enthalten haben sollen, an einen gesondert verfolgten Mann veräußert haben. Dabei soll der Angeklagte die Impfnachweise zuvor selbst angebracht und beabsichtigt haben sich durch den Verkauf von Betäubungsmitteln und gefälschten Impfausweisen eine dauerhafte Einnahmequelle zu sichern.

Am 24. März 2022 sollen in der gemeinsamen Wohnung der 27 und 28 Jahre alten Angeklagten Betäubungsmittel und ein Schlagring sowie rund 114.000 € Bargeld, das aus dem Drogenhandel der Angeklagten stammen soll, aufbewahrt haben. An diesem Tag soll in der Wohnung des 30- jährigen Angeklagten Marihuana, das zum Weiterverkauf bestimmt gewesen sein soll, gefunden worden sein.



3. Große Strafkammer

1.

AZ. 301 KLs 7/25

Seit: 13.02.2026

Fortsetzung: 09.03., 11.03., 16.03.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Hechthausen

Tatzeit: Januar bis Juli 2025

Tatvorwurf: u.a. bewaffnetes und gewerbsmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Die 3. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen zwei Angeklagte im Alter von 37 und 38 Jahren fort. Der 37 Jahre alte Angeklagte soll zwischen Januar bis Juli 2025 Amphetamin, Kokain, Cannabis und verschreibungspflichtige Medikamente verkauft haben. Dazu soll er Vorräte in seiner Wohnung und in der des Mitangeklagten angelegt und dabei u.a. eine Schreckschusswaffe griffbereit gehalten haben. Durch den Verkauf soll er rund 10.000, - € eingenommen haben. Dem 38 Jahre alte Angeklagte soll den 27 Jahre alten Angeklagten unterstützt haben, indem er potentielle Abnehmer vermittelt und sich an den Verkäufen beteiligt haben soll. Ihm wird deshalb Beihilfe zum bewaffneten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge vorgeworfen.

2.

AZ. 305 KLs 6/24

Seit 10.02.26

Fortsetzung: 09.03.2026, 09:15 Uhr, 16.03.2026, 08:45 Uhr

30.03.2026, 09:15 Uhr.

Tatort: Haßloch

Tatzeit: März 2024

Tatvorwurf: Vergewaltigung

Dem 21 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen eine Bekannte in deren Wohnung in Haßloch vergewaltigt zu haben.

HINWEIS: ES MUSS MIT DEM AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT GERECHNET WERDEN.

3.

AZ. 300 Ks 10/25

Seit 24.02.

Fortsetzung: 10.03., 19.03., 31.03., 10.04.2026, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Cuxhaven

Tatzeit: September 2025

Tatvorwurf: versuchte Anstiftung zum Mord

Die 3. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen einen 46 Jahre alten Mann wegen des Vorwurfs der versuchten Anstiftung zum Mord fort. Er soll versucht haben seinen 17 Jahre alten Sohn dazu zu veranlassen seine 19 Jahre alte Schwester zu töten. Dies vor dem Hintergrund, dass der Angeklagte mit dem Lebenswandel seiner Tochter nicht einverstanden gewesen sein soll.

4.

AZ. 305 KLs 2/25

Seit 08.12.2025

Fortsetzung: 13.03., 02.04., jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Hechthausen

Tatzeit: Mai 2025

Tatvorwurf: u.a. gemeinschaftlich schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Die 3. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen 6 Männer im Alter zwischen 20 bis 30 Jahren fort. Fünf der Angeklagten wird unter anderem gemeinschaftlicher versuchter schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung, schwerer Raub sowie Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Beisichführen von gefährlichen Gegenständen in Tatmehrheit mit Nötigung in Tateinheit mit Bedrohung mit einem Verbrechen, dem weiteren Angeklagten wird Beihilfe zum Raub sowie zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.

Nach der Anklage sollen die fünf Hauptangeklagten im Mai 2025 geplant haben, sich unter Vorhalten von Waffen Geld und Wertsachen zu verschaffen. Sie sollen in den späten Abendstunden an einem Reihenhaus geklingelt haben. Als der Bewohner öffnete, sollen sie ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht, eine Waffe vorgehalten, ihn geschlagen und gefesselt haben. Einer der Angeklagten soll den Hausbewohner zudem gewürgt haben. Trotz Nachfrage nach Geld sollen die Angeklagten keine Beute erlangt haben. Zwei der Angeklagten sollen zudem auf den Bewohner eingetreten haben, wodurch dieser unter anderem Verletzungen im Kopfbereich erlitten haben soll.

Im Anschluss sollen die Angeklagten zu einem weiteren Reihenhaus gegangen sein. Dort sollen zwei von ihnen geklingelt und den Bewohner nach dem Öffnen der Tür ins Gesicht geschlagen haben. Währenddessen sollen die übrigen Angeklagten die Terrassentür eingeschlagen und von dort in das Haus gelangt sein. Im Haus sollen die Angeklagten dem Hausbewohner eine Schusswaffe an den Kopf gehalten, ihn zu Boden gedrückt und dadurch im Gesicht verletzt haben. Zudem sollen sie den Hausbewohner nach Geld gefragt haben und dessen Geldbörse mit 400,- € Bargeld, einer Bankkarte nebst PIN sowie Betäubungsmittel an sich genommen haben, um diese zu behalten bzw. zu veräußern. Anschließend sollen die Angeklagten geflüchtet sein.

5.

AZ. 300 Ks 12/25

17.03., 18.03., 01.04., 08.04., 22.04., 30.04., 20.05.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Gyhum

Tatzeit: September 2025

Tatvorwurf: Mord, Brandstiftung

Dem 34 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, im September 2025 seine Lebensgefährtin vergewaltigt zu haben. Kurze Zeit später soll er seine Lebensgefährtin mehrfach auf den Kopf geschlagen, sie gewürgt, mit einem Messer auf sie eingestochen und dadurch getötet zu haben. Anschließend soll er Stroh in einer Scheune angezündet und dadurch einen Sachschaden in Höhe von ungefähr 149.000, - € verursacht haben.



4. Große Strafkammer

1.

AZ. 401 KLs 9/25

Seit 20.01.26

Fortsetzung: 03.03., 09.03., 11.03., 23.03., 25.03., 07.04., 10.04., 13.04., 15.04., 20.04., 22.04., 27.04., 29.04.26, jeweils um 09:30 Uhr

Tatort: Buxtehude

Tatzeit: Mai 2024 bis Juli 2025

Tatvorwurf: gemeinschaftliches bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge

Die 4. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen 5 Männer im Alter zwischen 30- 48 Jahren wegen des Vorwurfs des gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge fort. Die Angeklagten sollen sich im Mai 2024 zusammengeschlossen habe, um Betäubungsmittel und Cannabis anzukaufen und gewinnbringend weiterzukaufen. Dazu sollen sie die anfallenden Aufgaben untereinander aufgeteilt haben. Den angekauften Vorrat sollen die Angeklagten in Wohnungen aufbewahrt und dann weiterverkauft haben. Insgesamt sollen sie Betäubungsmittel für mindestens 2,1 Mio € und mehrere Kilogramm Cannabis verkauft haben.

2.

AZ. 405 KLs 1/25

Seit 19.02.26

Fortsetzung: 10.03.2026 jeweils um 09:30 Uhr

Tatort: Stade

Tatzeit: 2018 bis Mai 2020

Tatvorwurf: sexueller Missbrauch von Kindern, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, sexuelle Belästigung

Die 4. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen einen 56 Jahre alten Mann wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und sexueller Belästigung fort. Dem Angeklagten wird vorgeworfen in 7 Fällen sexuelle Handlungen an seiner Stieftochter vorgenommen zu haben.

HINWEIS: ES MUSS MIT DEM AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT GERECHNET WERDEN.



5. Große Strafkammer

1.

AZ. 500 KLs 1/25

02.03., 20.03., 10.04., 14.04., 16.04., 21.04., 23.04., 28.04., 29.04., 12.05., 19.05.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: u.a. Bad Bodenteich

Tatzeit: Mai 2020 – Juli 2022

Tatvorwurf: Subventionsbetrug

Vor der 5. Großen Strafkammer- Wirtschaftsstrafkammer- beginnt die Hauptverhandlung gegen einen 46 Jahre alten Mann und dessen 76 Jahre alte Mutter wegen des Vorwurfs des Subventionsbetruges bzw. Beihilfe dazu. Der 46 Jahre alte Angeklagte soll als Geschäftsführer einer Firma durch wahrheitswidrige Angaben eine Corona- Soforthilfe in Höhe von 200.000 € erlangt haben. Außerdem soll er ein Corona- Testzentrum betrieben und gemeinsam mit einem weiteren, gesondert verfolgten Mann, mittels eines Datenerfassungsprogramms Personen, die tatsächlich nicht mittels kostenfreier Bürgertests getestet worden waren, erfasst und diese gegenüber der kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet haben. Hierdurch soll er insgesamt über 17.000, -€ erlangt haben.

Nachdem der zuständige Landkreis Uelzen die Beauftragung der vom Angeklagten geführten Firma zum Betrieb eines Testzentrums widerrufen hatte, soll die mitangeklagte Mutter des Angeklagten einige Tage später die Wiedereröffnung veranlasst haben. Tatsächlich soll das Testzentrum aber weiterhin von ihrem Sohn, dem 46 Jahre alten Angeklagten, betrieben worden sein, wobei dieser, erneut nicht durchgeführte Tests abgerechnet haben soll. Dies soll der 76 Jahre alten Angeklagten bekannt gewesen sein.

2.

AZ. 500 KLs 10/24

Seit 11.02.

Fortsetzung: 18.03.2026, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Buchholz

Tatzeit: Mai 2014 bis Dezember 2018

Tatvorwurf: Steuerhinterziehung

Dem 62 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen seine Steuererklärungen, insoweit u.a. Gewerbesteuererklärungen und Umsatzsteuererklärungen innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraums nicht eingereicht und dadurch die entsprechenden Steuern verkürzt zu haben. Hierdurch soll er 333.600, - € erlangt haben.



Wichtige Hinweise

Unschuldsvermutung

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung.

Hauptverhandlung und Öffentlichkeit

Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die mit einer Anklageschrift erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht.

Die angegebenen Verhandlungstermine sind grundsätzlich öffentlich, es sei denn, das Gericht trifft zum Schutz der Privatsphäre der Beteiligten oder im Interesse jugendlicher bzw. heranwachsender Angeklagter eine andere Anordnung.

Auskünfte zu einzelnen Verfahren

Auskünfte zu einzelnen Verfahren dürfen von der Pressestelle nur gegenüber Medienvertreterinnen und Medienvertretern erteilt werden.

Berichterstattung und Teilnahme von Medien

Vor Verlesung der Anklage dürfen keine Details aus der Anklageschrift veröffentlicht werden. Es wird daher gebeten, von diesbezüglichen Anfragen abzusehen.

Aus organisatorischen und rechtlichen Gründen, insbesondere des Gleichbehandlungsgebotes, kann die Pressestelle keine inhaltliche Berichterstattung zu den Terminen bereitstellen. Medienvertreterinnen und Medienvertreter werden daher gebeten, selbst an den für sie relevanten Verhandlungen teilzunehmen. Informationen aus nichtöffentlichen Verhandlungen beschränken sich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes auf den Verfahrensstand und das Ergebnis.

Änderungen und Gewähr

Alle Terminangaben erfolgen ohne Gewähr, Änderungen, Absagen oder Verlegungen sowie die Anordnung zusätzlicher Termine sind möglich.

Foto- und Filmaufnahmen

In den Räumen des Landgerichts gilt ein grundsätzliches Foto- und Filmverbot.



Kontakt:

Richterin am Landgericht
Petra Linzer
E-Mail: lgstd-pressestelle@justiz.niedersachsen.de
Telefonnummer: 04141 107 271


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