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Medieninformation - Monatsvorschau Februar 2026

In dieser Medieninformation finden Sie Ankündigungen der Hauptverhandlungstermine der Großen Strafkammern (alle Angaben sind ohne Gewähr!).


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Prozessvorschau Februar 2026


1. Große Strafkammer

1.

AZ. 101 KLs 3/24

04.02., 23.02., 26.02. und 18.03.2026, jeweils um 09:30 Uhr

Tatort: Rotenburg

Tatzeit: Mai bis Dezember 2016

Tatvorwurf: Rechtsbeugung

Vor der 1. Großen Strafkammer beginnt die erneute Hauptverhandlung gegen eine 57 Jahre alte Angeklagte wegen des Vorwurfs der Rechtsbeugung fort. Die Angeklagte soll im Rahmen ihrer Tätigkeit als Betreuungsrichterin am Amtsgericht Rotenburg in der Zeit zwischen Mai 2016 und Dezember 2017 in 15 Fällen vorübergehende und dauerhafte geschlossene Unterbringungen angeordnet haben, ohne die Betroffenen zuvor, wie erforderlich, persönlich anzuhören bzw. diese Anhörung nicht, oder nicht unverzüglich nach der jeweiligen Anordnung, nachgeholt zu haben.

Die 3. Große Strafkammer hatte die Angeklagte mit Urteil vom 06.03.2023 wegen Rechtsbeugung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt. Auf die Revision der Angeklagten hat der Bundesgerichtshof das Urteil aufgehoben und zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an eine andere Kammer des Landgerichts Stade zurückverwiesen.

2.

AZ. 101 KLs 3/25

Seit 22.01.26

Fortsetzung: 30.01., 09:30 Uhr, 06.02., 09:30 Uhr, 11.02., 13:30 Uhr, 24.02.2026, 13:30 Uhr

Tatort: Steinkirchen

Tatzeit: Juli 2024

Tatvorwurf: versuchter schwerer Raub

Die 1. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen einen 22 Jahre alten Angeklagten wegen des Vorwurfs des versuchten schweren Raubes fort. Der Angeklagte soll maskiert und mit einem Messer bewaffnet, im Juli 2024 gegen 22:00 Uhr einen Supermarkt betreten und eine Mitarbeiterin an der Kasse unter Vorhalt des Messers zur Herausgabe von Geld aufgefordert haben. Die Mitarbeiterin soll, ohne das Geld herauszugeben in Panik weggelaufen sein; der Angeklagte soll den Supermarkt verlassen haben.

3.

AZ. 101 KLs 13/25

03.02.26, 11:30 Uhr, 10.02., 11.02., 17.02., 19.02., 20.02., 26.02., 16.03.2026, jeweils um 09:30 Uhr, 30.03., 15.04.2026, jeweils um 13:00 Uhr

Tatort: u.a. Rosengarten

Tatzeit: November 2022 bis März 2025

Tatvorwurf: u.a. Urkundenfälschung, Anstiftung zur Brandstiftung, Geldwäsche

Vor der 1. Großen Strafkammer beginnt die Hauptverhandlung gegen eine 62-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 33 und 26 Jahren. Nach der Anklage handelt es sich bei den Angeklagten um zwei Brüder und deren Mutter.

Dem 33-jährigen Angeklagten werden insgesamt 358 Straftaten, dem 26-jährigen Angeklagten 49 Straftaten und der 62-jährigen Angeklagten 168 Straftaten zur Last gelegt.

Dem 33-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, seit Juli 2022 in 356 Fällen über verschiedene Internetseiten gefälschte öffentliche Urkunden und Bescheinigungen zum Verkauf angeboten und gegen Entgelt hergestellt zu haben. Hierfür soll er sich unter anderem spezielles Papier sowie Stempel beschafft haben. Gegenstand der Fälschungen sollen unter anderem Führungszeugnisse, Teilnahmebescheinigungen an Schulungen sowie Urkunden über die Verleihung von Ehrendoktortiteln gewesen sein. Zudem soll er behördliche Schreiben gefälscht und verwendet haben.

Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, eine Polizeibeamtin bedroht und beleidigt zu haben. Nachdem ihm und weiteren Personen wegen der Vorlage gefälschter Zeugnisse die Teilnahme an einer Prüfung zur Teilnahme an Feuerwehreinsätzen versagt worden sein soll, soll er eine bislang unbekannte Person gegen Zahlung eines geringen Geldbetrages dazu veranlasst haben, den Pkw desjenigen in Brand zu setzen, der die Teilnahme verweigert hatte. Das Fahrzeug soll hierbei vollständig ausgebrannt sein.

Dem 26-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, ab November 2022 insgesamt 45 Zahlungen, die der 33- Jährige für die von ihm begangenen Straftaten erhalten haben soll, zu verschleiern. Insoweit soll er vor allem Zahlungen, die der 33-jährige Angeklagte über ein PayPal-Konto erhalten und an ihn weitergeleitet haben soll, u.a. durch Abbuchungen und Abhebungen weiterverschleiert zu haben. In drei Fällen soll er Gelder des 33- jährigen auf sein Konto bei einer Sparkasse weitergeleitet haben. Anschließend soll er die Beträge abgehoben und entweder an die Mitangeklagten weitergegeben oder für sich behalten haben. Auf diese Weise soll die – ihm bekannte – Herkunft der Gelder aus Straftaten verschleiert worden sein. Zudem soll er für eigene Zwecke unter anderem ein gefälschtes Abiturzeugnis sowie eine gefälschte Urkunde über die Verleihung eines Ehrendoktortitels bestellt haben. Ferner soll er in seiner Wohnung eine Elektroimpulswaffe aufbewahrt haben.

Der 62-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, in 168 Fällen Gelder aus den Taten entgegengenommen zu haben. Sie soll diese in bar oder per Überweisung erhalten und teilweise an den 33-jährigen Angeklagten weitergeleitet oder Rechnungen für ihn beglichen haben. Dabei soll ihr bewusst gewesen sein, dass die Gelder aus Straftaten stammten. Als Gegenleistung soll sie Geschenke erhalten haben.


2. Große Strafkammer

1.

AZ. 201 KLs 152 Js 45202/24

03.02., 09.02. und 11.02.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Cuxhaven

Tatzeit: August 2024

Tatvorwurf: versuchte gemeinschaftliche besonders schwere räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung

Vor der 2. Großen Strafkammer beginnt die Hauptverhandlung gegen zwei Männer im Alter von 24 und 26 Jahren wegen des Vorwurfs der versuchten gemeinschaftliche. besonders schweren räuberischen Erpressung und gefährlichen Körperverletzung. Sie sollen von einem anderen Mann vergeblich Herausgabe seiner Wertsachen, u.a. Autoschlüssel und Bargeld gefordert haben, wobei ein weiterer, gesondert verfolgter Mann, mit einem Baseballschläger auf das Opfer eingeschlagen haben soll. Der 24 Jahre alte Angeklagte soll dem Opfer ein Taschenmesser an den Hals gehalten haben und gemeinsam mit dem 26 Jahre alten Angeklagten und dem weiteren Täter auf das Opfer eingeschlagen haben. Dem Opfer soll es schließlich gelungen sein zu fliehen.

2.

AZ. 201 KLs 8/25

Seit 22.01.2026

Fortsetzung:

03.02., 09.02., 12:30 Uhr, 16.02.26, 09:15 Uhr

Tatort: Stade

Tatzeit: Juni 2021 und April 2022

Tatvorwurf: u.a. Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und Cannabis

Dem 33 Jahre alten Angeklagten und der mitangeklagten 31 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen in zwei Wohnungen in Stade Kokain und Cannabis zum Weiterverkauf aufbewahrt zu haben. Dabei sollen sie in einer der Wohnungen eine Axt in unmittelbarere Nähe der Drogen gelagert haben.

3.

AZ. 201 KLs 3/23

seit: 08.03.24

Fortsetzung: 08.01.2026, 13:30 Uhr, 28.01., 06.02.;13:00 Uhr, 13.02., 13:00 Uhr, 17.02.2026, 10:15 Uhr, 20.02., 09:15 Uhr, 23.02.26, 13:30 Uhr und 17.03.2026, 09:15 Uhr

Tatort: Buxtehude

Tatzeit: 2002

Tatvorwurf: Mord

Die vier angeklagten Männer (41, 43 und 46 Jahre alt) sollen im August 2002 einen alkoholisierten Mann in die Nähe eines Baggersees in Buxtehude gelockt haben. Dort soll einer der Angeklagten (heute 43 alt) -wie zuvor von allen gemeinsam geplant- dreimal mit einer Waffe in Kopf und Oberkörper des Opfers geschossen und dadurch getötet haben. Das Verfahren wurde zwischenzeitlich gegen den Angeklagten, der das Opfer erschossen haben soll, abgetrennt und gesondert verhandelt (AZ. 201 KLs 3/25). Die Kammer hat diesen Angeklagten wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Angeklagte hat gegen das Urteil Revision eingelegt.

Es handelt sich um einen sogenannten Cold- Case Fall, in dem im Oktober 2023 Anklage erhoben worden ist. Einer der Angeklagten war zu diesem Zeitpunkt noch Heranwachsender.

4.

AZ. 201 KLs 24/22

Seit: 09.01.25

Fortsetzung: 06.02., 13.02., 20.02., 27.02., 20.03. jeweils um 09:15 Uhr, 27.03., 12:00 Uhr, 15.04., 13:00 Uhr, 07.05., 09:15 Uhr, 29.05.2026, 13:30 Uhr

Tatort: Buchholz

Tatzeit: Februar bis März 2022

Tatvorwurf: u.a. Handeltreiben mit Betäubungsmitteln

Angeklagt sind drei Angeklagte im Alter zwischen 27- 30 Jahren. Der 28 Jahre alte Angeklagte soll im Februar 2022 Kokain und drei Impfpässe, die einen Nachweis für eine tatsächlich nicht erfolgte Corona- Schutzimpfung enthalten haben sollen, an einen gesondert verfolgten Mann veräußert haben. Dabei soll der Angeklagte die Impfnachweise zuvor selbst angebracht und beabsichtigt haben sich durch den Verkauf von Betäubungsmitteln und gefälschten Impfausweisen eine dauerhafte Einnahmequelle zu sichern.

Am 24. März 2022 sollen in der gemeinsamen Wohnung der 27 und 28 Jahre alten Angeklagten Betäubungsmittel und ein Schlagring sowie rund 114.000 € Bargeld, das aus dem Drogenhandel der Angeklagten stammen soll, aufbewahrt haben. An diesem Tag soll in der Wohnung des 30- jährigen Angeklagten Marihuana, das zum Weiterverkauf bestimmt gewesen sein soll, gefunden worden sein.


3. Große Strafkammer

1.

AZ. 305 KLs 2/25

Seit 08.12.25

Fortsetzung: 03.02., 10.02., 13.03. und 02.04.2026, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Hechthausen

Tatzeit: Mai 2025

Tatvorwurf: u.a. gemeinschaftlich schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Die 3. Große Strafkammer setzt die Hauptverhandlung gegen 6 Männer im Alter zwischen 20 bis 30 Jahren fort. Fünf der Angeklagten wird unter anderem gemeinschaftlicher versuchter schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung, schwerer Raub sowie Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Beisichführen von gefährlichen Gegenständen in Tatmehrheit mit Nötigung in Tateinheit mit Bedrohung mit einem Verbrechen, dem weiteren Angeklagten wird Beihilfe zum Raub sowie zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.

Nach der Anklage sollen die fünf Hauptangeklagten im Mai 2025 geplant haben, sich unter Vorhalten von Waffen Geld und Wertsachen zu verschaffen. Sie sollen in den späten Abendstunden an einem Reihenhaus geklingelt haben. Als der Bewohner öffnete, sollen sie ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht, eine Waffe vorgehalten, ihn geschlagen und gefesselt haben. Einer der Angeklagten soll den Hausbewohner zudem gewürgt haben. Trotz Nachfrage nach Geld sollen die Angeklagten keine Beute erlangt haben. Zwei der Angeklagten sollen zudem auf den Bewohner eingetreten haben, wodurch dieser unter anderem Verletzungen im Kopfbereich erlitten haben soll.

Im Anschluss sollen die Angeklagten zu einem weiteren Reihenhaus gegangen sein. Dort sollen zwei von ihnen geklingelt und den Bewohner nach dem Öffnen der Tür ins Gesicht geschlagen haben. Währenddessen sollen die übrigen Angeklagten die Terrassentür eingeschlagen und von dort in das Haus gelangt sein. Im Haus sollen die Angeklagten dem Hausbewohner eine Schusswaffe an den Kopf gehalten, ihn zu Boden gedrückt und dadurch im Gesicht verletzt haben. Zudem sollen sie den Hausbewohner nach Geld gefragt haben und dessen Geldbörse mit 400,- € Bargeld, einer Bankkarte nebst PIN sowie Betäubungsmittel an sich genommen haben, um diese zu behalten bzw. zu veräußern. Anschließend sollen die Angeklagten geflüchtet sein.

Dem sechsten Angeklagten wird vorgeworfen, einem der übrigen Angeklagten zuvor den Hinweis gegeben zu haben, dass bei dem Bewohner des zweiten Hauses erhebliche Mengen Betäubungsmittel zu erlangen seien. Für diesen Hinweis sollte er einen Anteil an der erwarteten Beute erhalten.

2.

AZ. 300 Ks 8/25

Seit 13.01.26

Fortsetzung: 06.02.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Agathenburg

Tatzeit: Dezember 2024

Tatvorwurf: versuchtes Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion

Der 40 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen aus Verärgerung über eine zuvor erhaltene Kündigung das Ventil einer in einem Fahrzeug ihrer Arbeitsgeberin befindlichen Gasflasche aufgedreht zu haben, damit Gas ausströmen und es zur Explosion kommen würde, wenn Personen in dem Fahrzeug rauchen würden. Eine Explosion soll verhindert worden sein, weil einem Mitarbeiter Gasgeruch aufgefallen sein soll.

3.

AZ. 305 KLs 6/24

10.02., 11.02., 19.02., 26.02., 09.03.2026, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Haßloch

Tatzeit: März 2024

Tatvorwurf: Vergewaltigung

Dem 21 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen eine Bekannte in deren Wohnung vergewaltigt zu haben.

HINWEIS: ES MUSS MIT DEM AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT GERECHNET WERDEN.

4.

AZ. 301 KLs 7/25

13.02., 27.02., 09.03., 11.03., 16.03.26, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Hechthausen

Tatzeit: Januar bis Juli 2025

Tatvorwurf: u.a. bewaffnetes und gewerbsmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge


Vor der 3. Großen Strafkammer beginnt die Hauptverhandlung gegen zwei Angeklagte im Alter von 37 und 38 Jahren. Der 37 Jahre alte Angeklagte soll zwischen Januar bis Juli 2025 Amphetamin, Kokain, Cannabis und verschreibungspflichtige Medikamente verkauft haben. Dazu soll er Vorräte in seiner Wohnung und in der des Mitangeklagten angelegt und dabei u.a. eine Schreckschusswaffe griffbereit gehalten haben. Durch den Verkauf soll er rund 10.000, - € eingenommen haben. Der 38 Jahre alte Angeklagte soll den 27 Jahre alten Angeklagten unterstützt haben, indem er Abnehmer vermittelt und sich an den Verkäufen beteiligt haben soll. Ihm wird deshalb Beihilfe zum bewaffneten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge vorgeworfen.

5.

AZ. 300 Ks 10/25

24.02., 10.03., 19.03., 31.03., 10.04.2026, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Cuxhaven

Tatzeit: September 2025

Tatvorwurf: versuchte Anstiftung zum Mord

Die 3. Große Strafkammer verhandelt eine Anklage gegen einen 46 Jahre alten Mann wegen des Vorwurfs der versuchten Anstiftung zum Mord. Er soll versucht haben seinen 17 Jahre alten Sohn dazu zu veranlassen seine 19 Jahre alte Schwester zu töten. Dies vor dem Hintergrund, dass der Angeklagte mit dem Lebenswandel seiner Tochter nicht einverstanden gewesen sein soll.


4. Große Strafkammer

AZ. 405 KLs 1/25

19.02.26, 09:30 Uhr, 27.02.26, 09:00 Uhr, 05.03., 10.03.2026 jeweils um 09:30 Uhr

Tatort: Stade

Tatzeit: 2018 bis Mai 2020

Tatvorwurf: sexueller Missbrauch von Kindern, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, sexuelle Belästigung

Vor der 4. Großen Strafkammer beginnt die Hauptverhandlung gegen einen 56 Jahre alten Mann wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und sexueller Belästigung. Dem Angeklagten wird vorgeworfen in 7 Fällen sexuelle Handlungen an seiner Stieftochter vorgenommen zu haben.

HINWEIS: ES MUSS MIT DEM AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT GERECHNET WERDEN.


5. Große Strafkammer

AZ. 500 KLs 10/24

11.02., 16.02., 24.02., 16.03. und 18.03.2026, jeweils um 09:15 Uhr

Tatort: Buchholz

Tatzeit: Mai 2014 bis Dezember 2018

Tatvorwurf: Steuerhinterziehung

Dem 62 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen seine Steuererklärungen, insoweit u.a. Gewerbesteuererklärungen und Umsatzsteuererklärungen innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraums nicht eingereicht und dadurch die entsprechenden Steuern verkürzt zu haben. Hierdurch soll er rund 330.000, - € erlangt haben.




Wichtige Hinweise

Unschuldsvermutung

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung.

Hauptverhandlung und Öffentlichkeit

Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die mit einer Anklageschrift erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht.

Die angegebenen Verhandlungstermine sind grundsätzlich öffentlich, es sei denn, das Gericht trifft zum Schutz der Privatsphäre der Beteiligten oder im Interesse jugendlicher bzw. heranwachsender Angeklagter eine andere Anordnung.

Auskünfte zu einzelnen Verfahren

Auskünfte zu einzelnen Verfahren dürfen von der Pressestelle nur gegenüber Medienvertreterinnen und Medienvertretern erteilt werden.

Berichterstattung und Teilnahme von Medien

Vor Verlesung der Anklage dürfen keine Details aus der Anklageschrift veröffentlicht werden. Es wird daher gebeten, von diesbezüglichen Anfragen abzusehen.

Aus organisatorischen und rechtlichen Gründen, insbesondere des Gleichbehandlungsgebotes, kann die Pressestelle keine inhaltliche Berichterstattung zu den Terminen bereitstellen. Medienvertreterinnen und Medienvertreter werden daher gebeten, selbst an den für sie relevanten Verhandlungen teilzunehmen. Informationen aus nichtöffentlichen Verhandlungen beschränken sich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes auf den Verfahrensstand und das Ergebnis.

Änderungen und Gewähr

Alle Terminangaben erfolgen ohne Gewähr, Änderungen, Absagen oder Verlegungen sowie die Anordnung zusätzlicher Termine sind möglich.

Foto- und Filmaufnahmen

In den Räumen des Landgerichts gilt ein grundsätzliches Foto- und Filmverbot.



Kontakt:

Richterin am Landgericht
Petra Linzer
E-Mail: lgstd-pressestelle@justiz.niedersachsen.de
Telefonnummer: 04141 107 271


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